Implantatwechsel – Der Eingriff auf einen Blick:

Dauer des Eingriffs: 2 – 3 Stunden

Anästhesie: Vollnarkose

Klinikaufenthalt: 1 – 2 Nächte

Berufliche Ausfallzeit: 10–14 Tage, je nach beruflicher Tätigkeit

Nachbehandlung: Tragen eines Stütz-BHs für 4–6 Wochen

Kein Sport für 4–6 Wochen

Implantatenwechsel Erfahrungsbericht

Wann ist ein Implantatwechsel erforderlich?

Die gute Nachricht zuerst: prinzipiell müssen Implantate nicht nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne routinemäßig ausgetauscht werden. Im Laufe der Zeit kann es jedoch nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten zu Veränderungen, die dazu führen, dass Sie über einen Implantatwechsel nachdenken (müssen).

Diese Veränderungen können durch Schwangerschaft, Gewichtsschwankung, Veränderungen der Brust durch z.B. eine Kapselfibrose oder auch nur durch den natürlichen Alterungsprozess des Gewebes hervorgerufen werden.

Welcher Eingriff in diesen Fällen nötig und sinnvoll ist, hängt maßgeblich von den persönlichen Wünschen und Erwartungen und zu einem gewissen Grad auch dem persönlichen Befund (Gewebe, Ursache für die Veränderung) ab. Eine persönliche und individuelle Beratung ist auch hier der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung.

Dr. med. Kremer-Thum

Mögliche Eingriffe bei einem Implantatwechsel

Je nach dem, was Ihre persönlichen Wünsche und Gründe für einen Implantatwechsel sind, kann der Eingriff durch unterschiedliche Teilschritte erweitert werden. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll oder erforderlich sein, zunächst das Implantat und Teile des Kapselgewebes zu entfernen. Erst in einem zweiten Schritt, nachdem sich das Gewebe zurückbilden und zur Ruhe kommen konnte, kann man dann mit einem erneuten Brustaufbau beginnen. Hierzu kann man sowohl mit Implantaten als auch mit Eigenfett arbeiten.

1. Der einfache Implantatwechsel

Dieser Eingriff bietet sich an, wenn Sie zwar mit der Form Ihrer Brust zufrieden sind, sich aber mehr Volumen wünschen. Hier kommt dann ein größeres Implantat in Frage.

2. Verlagerung in neue Gewebeloge

Der sogenannte Logenwechsel kann erforderlich und sinnvoll sein, wenn beispielsweise ein „über dem Muskel“ liegendes Implantat zu einer Faltenbildung führt. Diese kann zum Beispiel auch unter der Haut sichtbar sein. Dies kommt besonders bei sehr schlanken Patientinnen vor. In diesen Fällen kann ein Logenwechsel „unter den Muskel“ sinnvoll sein, damit der Muskel als „Zusatzschicht“ insbesondere in den oberen Anteilen der Brust die Übergänge „weich“ und natürlich macht.

3. Zusätzliche Gewebestraffung

Eine zusätzliche Bruststraffung kann zum Beispiel in Frage kommen, wenn der „Hautmantel“ der Brust sich über die Jahre hinweg durch Gewichtsschwankungen oder Schwangerschaften verändert hat.

4. Eigenfettübertragung

Je nach den individuellen Erwartungen an den Eingriff (insbesondere an die Größe der Brust) kann ein Implantat in manchen Fällen auch durch eine Eigenfettübertragung ersetzt werden. Ebenfalls kann eine Eigenfettübertragung auch in manchen Fällen zur Verbesserung von Konturunregelmäßigkeiten eingesetzt werden.

Wie lange dauert ein Implantatwechsel bzw. eine Brustrekonstruktion?

Die Dauer eines Implantatwechsels ist davon abhängig, was genau im Rahmen der Operation gemacht werden muss. Hierbei stellen sich unter anderem die nachfolgenden Fragen:

  • muss Kapselgewebe entfernt werden?
  • Ist ein Implantat defekt oder besteht nur der Wunsch nach mehr Volumen?
  • Wie ist die Gewebebeschaffenheit?
  • Muss das Implantat in eine neue Gewebeloge (z.B. statt „vor dem Muskel“ – „hinter den Muskel“) gebracht werden?
  • Ist es vielleicht auch nur ein einseitiger Eingriff?

All diese Fragen wirken sich natürlich auf die OP-Zeit aus. Wichtig zu wissen ist hierbei: Ein Revisionseingriff erfolgt immer in Vollnarkose und eine Klinikübernachtung ist auch immer sinnvoll.

Nach der OP: Wie lange ist die Ausfallzeit bei einem Implantatwechsel?

Diese Frage ist tatsächlich nicht pauschal zu beantworten, sondern hängt natürlich maßgeblich an der Frage, welcher Eingriff genau erfolgt und was der Grund für den Eingriff ist. Generell gilt aber: ein Folgeeingriff ist in der Regel komplexer als der Ersteingriff. Insofern ist es immer klug eine Auszeit von 1-2 Wochen einzuplanen.

Um das Gewebe zu entlasten sollte 6 Wochen ein straffer Sport-BH getragen werden und auf Sport sollte ebenfalls für 6 Wochen verzichtet werden.

Sicherheit und Aufklärung beim Implantatwechsel

Ein Implantatwechsel ist ein erfahrungsintensiver Eingriff, der wie jede Brustoperation bestimmte Risiken birgt. Zu den häufigsten zählen vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse oder leichte Schmerzen. In seltenen Fällen können Wundheilungsstörungen, Infektionen oder eine erneute Kapselfibrose auftreten. Auch Gefühlsveränderungen an Brust oder Brustwarze sind möglich, klingen jedoch meist nach einiger Zeit wieder ab.

Um die Sicherheit beim Implantatwechsel zu gewährleisten, setzt Dr. Kremer-Thum auf eine individuelle Aufklärung, moderne Operationstechniken und eine engmaschige Nachsorge. Durch konsequente Kontrollen sowie die Einhaltung der Empfehlungen (Das Tragen eines speziellen Stütz-BHs und der Verzicht auf Sport in den ersten Wochen) wird ein optimaler Heilungsverlauf unterstützt und mögliche Komplikationen bestmöglich reduziert.

Informationen zur Schnittführung und Narbenbildung

Die erforderliche Schnittführung hängt auch immer von dem Grund für den Implantatwechsel ab. Bei einem „einfachen Wechsel“ – beispielsweise zur weiteren Vergrößerung – wird in der Regel der „alte Zugang“, also die „alte Narbe“ verwendet.

Wenn der Eingriff etwas komplexer ist, beispielsweise weil Kapselgewebe entfernt werden muss oder der Verdacht auf ein kaputtes Implantat besteht, wird aufgrund der besseren Übersicht häufig ein Zugang über die Unterbrustfalte gewählt.

Sofern zusätzlich zum Implantatwechsel eine Straffung erforderlich ist, richtet sich die Schnittführung nach dem Hautüberschuss. Sie liegt entweder um den Warzenhof und hat die sogenannte I-Form oder zusätzlich noch eine quere Komponente in der Unterbrustfalte. Die letztere Variante führt dann zu der klassischen T- oder ankerförmigen Narbe.

Gibt es Alternativen zum Implantatwechsel?

Prinzipiell wird im Rahmen einer individuellen Beratung natürlich über Alternativen gesprochen. Kann eventuell – weil sich die Lebensphase geändert hat – auf die Implantate verzichtet werden, ist genug Eigengewebe vorhanden, um eine Bruststraffung zu machen, ist eventuell eine Eigenfettbehandlung eine Möglichkeit, um die Implantate zu ersetzen?
Es gibt viele unterschiedliche Herangehensweisen. Der Schlüssel um die individuell richtige zu finden, ist ein persönliches Beratungsgespräch mit Fokus auf Ihren persönlichen Wunsch.

Kosten eines Implantatwechsels in Berlin

Die Kosten für einen Implantatwechsel richten sich insbesondere nach dem Aufwand
der geplanten Operation: Geht es nur um einen reinen Wechsel, z. B. weil sich die
Patientin ein größeres Implantat wünscht? Ist im Rahmen des Implantatwechsels auch eine
Bruststraffung erforderlich? Oder gibt es eventuell auch andere Probleme, wie eine Kapselbildung, eine Implantatruptur oder sichtbare Faltenbildung, die den geplanten Eingriff verkomplizieren?

Alle diese Faktoren haben Einfluss auf die Kosten, sodass eine verbindliche Einschätzung nur nach einer, die individuellen Wünsche und Gegebenheiten berücksichtigenden Beratung möglich ist. Die Kosten beginnen bei ca. 6.800 Euro für den „einfachen“ Implantatwechsel.

Ihr Experte für einen Implantatwechsel in Berlin: Dr. med. Kremer-Thum

Dr. med. Kremer-Thum hat ein abgeschlossenes Medizinstudium und ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Facharztanerkennung). Mit einer spezialisierten Ausbildung in Brust- und Gesichtschirurgie sowie internationaler klinischer Erfahrung steht er für eine seriöse, bodenständige und verantwortungsvolle Ästhetik.

Kurzprofil

  • Spezialisierte Weiterbildungen bei international anerkannten Chirurgen (Fokus Brust & Gesicht)
  • Internationale operative Erfahrung an renommierten Kliniken im In- und Ausland
  • Über 13 Jahre u. a. als Oberarzt und später ärztlicher Leiter in einer der führenden Klinikgruppen Deutschlands
  • Persönliche Betreuung durch Dr. Kremer-Thum vor, während und nach der OP
  • Qualität & Sicherheit: Einsatz zertifizierter Materialien führender Hersteller
  • Stets auf aktuellem Stand: Regelmäßiger Austausch auf Fachkongressen und kontinuierliche Weiterbildung

Haben Sie für einen Implantatwechsel Vorher-Nachher-Bilder?

Um Ihnen für den Implantatwechsel eine Idee des Möglichen zu geben, eignen sich Vorher-Nachher-Fotos für einen Vergleich. In Deutschland ist die Veröffentlichung solcher Bilder verboten. Gerne zeige ich Ihnen meine eigenen Ergebnisse von Patienten, die dem zugestimmt haben, in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Um eine Vorabidee des Machbaren zu bekommen, können Sie sich Vorher-nachher-Fotos auf der offiziellen Internetseite der Amerikanischen Gesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen anschauen:

Häufige Fragen zum Implantatwechsel

prinzipiell müssen Implantate nicht nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne routinemäßig ausgetauscht werden. Ein Wechsel wird oft erst bei Problemen oder Änderungswunsch nötig. Als grobe Zeitspanne werden jedoch zwischen 12 – 15 Jahre genannt.

Die Kosten für einen „einfachen“ Implantatwechsel beginnen bei 6.800 Euro. Der genaue Preis hängt von der OP-Technik und den Implantaten ab.

Schwere Erkrankungen durch Implantate sind sehr selten. Vor einem Eingriff werden Sie jedoch umfassend über bekannte Risiken aufgeklärt.

Heute werden fast ausschließlich Silikonimplantate genutzt. Sie sind langlebig, fühlen sich natürlich an und es gibt sie in vielen Formen und Größen. Es gibt jedoch keine allgemeingültige Aussage, da die Wahl der Implantate sehr von ihren individuellen Wünschen abhängt.

Es können Schwellungen, Schmerzen oder Verhärtungen auftreten. Meist sind diese vorübergehend und gut behandelbar.

Ein Platzen ist sehr selten. Möglich ist es durch einen Materialfehler, starke äußere Krafteinwirkung oder nach vielen Jahren durch Abnutzung. Hochwertige Implantate sind jedoch sehr stabil und das Risiko kann durch regelmäßige Kontrollen zusätzlich minimiert werden.

Empfohlen sind Kontrollen alle ein bis zwei Jahre. Bei Beschwerden sollten Sie sofort einen Facharzt aufsuchen.

In den meisten Fällen wird das Implantat über die alte Narbe, meist in der Unterbrustfalte, entfernt und ersetzt. So entstehen keine zusätzlichen Narben. Falls die Lage des Implantats verändert oder mit einer Straffung kombiniert wird, kann auch ein neuer Schnitt erforderlich sein. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert meist zwei bis drei Stunden

Ja, beim Wechsel kann die Größe angepasst werden. Dies wird im Beratungsgespräch individuell geplant.

Nach etwa zwei Wochen sind leichte Tätigkeiten wieder möglich. Sport und Belastung sollten für sechs Wochen vermieden werden.

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Porträtfoto von Dr. med. Kremer-Thum | Nasenchirurg in Berlin

Herzlich willkommen

Hier in meinem Blog plane ich, Sie und Euch in den kommenden Monaten Themen und Besonderheiten rund um die ästhetische Chirurgie und die Antiaging Behandlungen zu erklären und vorzustellen. Meine Philosophie ist es offen und ehrlich zu…