Brustverkleinerung – Der Eingriff auf einen Blick:

Dauer des Eingriffs: 2-3 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Nacht
Berufliche Ausfallzeit: 10 – 14 Tage, je nach beruflicher Tätigkeit
Nachbehandlung: Tragen eines Stütz-BHs für 4–6 Wochen
Kein Sport für 4 – 6 Wochen

Die Brustverkleinerung (Mamma-Reduktionsplastik – Reduktionsplastik)

Eine große und damit schwere Brust kann leicht zur körperlichen und psychischen Belastung werden. Die „schwere Brust“ kann mit der Zeit zu Haltungsschäden, Rücken- und Nackenschmerzen oder chronischen Kopfschmerzen durch Muskelverspannungen führen. Noch stärker ist häufig die psychische Belastung, die die Betroffenen im sozialen Leben einschränkt. Patientinnen „verstecken“ sich in weiter Kleidung, an Schwimmbad und Bikini ist häufig nicht zu denken. Dennoch wird die Brustverkleinerung nur in seltenen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Für manche Patientinnen kann der Schritt zum Schönheitschirurgen zu gehen schwer sein.

Viele meiner Patientinnen sagen mir nach dem Eingriff: „Hätte ich mich nur schon früher getraut, mich wegen der Brust beraten zu lassen, hätte ich die Brustverkleinerung nur schon früher gemacht – ich habe ein neues Lebensgefühl.“ Gerne bespreche ich mit Ihnen, welche Operationstechnik die für Sie richtige ist, welche Risiken es gibt und auf welches Ergebnis Sie sich freuen können.

Dr. med. Kremer-Thum

Dr. med. Kremer-Thum:

„Viele verstecken sich jahrelang in weiter Kleidung. In der Beratung sprechen wir offen darüber, was Sie wirklich stört, ohne Wertung. Eine Brustverkleinerung ist für viele vor allem eines: Erleichterung. Körperlich und mental.“

Wie läuft eine Brustverkleinerung ab?

Das Erste und Wichtigste auf dem Weg zur Brustverkleinerung bei Dr. Kremer-Thum in Berlin ist zunächst das ausführliche Beratungsgespräch. Darin werden Sie zu dem bei Ihnen individuell nötigen und möglichen Vorgehen beraten. Kann bei Ihnen eine sehr schonende und eventuell narbensparende Operationstechnik angewendet werden, bei der eine sogenannte I- oder J-Narbe ausreicht, um den vorhandenen Hautüberschuss zu reduzieren, oder sollte für ein schönes Ergebnis, eine natürliche Brustform doch die „klassische“ T-Narbe angewendet werden?

Dies ist abhängig von Ihrer individuellen Brustform und der Brustgröße. Um die für Sie richtige Operationstechnik festzulegen, sind, neben Ihren persönlichen Wünschen, auch einige Messungen erforderlich, die im Rahmen der Erstberatung ermittelt werden.

Da bei einer Brustverkleinerung in der Regel nicht nur überschüssige, erschlaffte Haut entfernt wird, wie dies bei der Bruststraffung der Fall ist, sondern auch das Brustvolumen reduziert werden soll, ist in den meisten Fällen die Technik mit der sogenannten T- oder Ankerförmigen Narbe erforderlich.

In manchen – eher seltenen – Fällen, wenn die Volumenreduktion nur gering ist, kann eventuell die sogenannte Narbensparende Technik angewendet werden, wo neben dem Schnitt um den Warzenhof noch ein Schnitt vom Warzenhof nach „unten“ in Richtung Brustfalte gemacht wird. Bei dieser Technik entsteht eine I-Narbe.

Als Teilschritt der Brustverkleinerung erfolgt immer ein Aufbau der Brust mit dem eigenen, verbleibenden Gewebe. Dies wird häufig als „innerer BH“ bezeichnet.

Wenn Sie sich dann für den Eingriff entschieden haben, erfolgt ein weiteres ausführliches Gespräch mit Dr. Kremer-Thum, in dem noch einmal die Risiken, möglichen Alternativen und das zu erwartende Ergebnis besprochen werden.

Am Morgen der Operation erfolgt dann die „Anzeichnung“ durch Dr. Kremer-Thum im Stehen, bevor dann die eigentliche Operation beginnt. Eine Brustverkleinerung dauert eine bis eineinhalb Stunden pro Brust. Am Ende der Operation bekommen Sie zur Stabilisierung einen Stütz-BH angezogen. Nach einer oder zwei Nächten in der Klinik erfolgt die Entlassung nach Hause. In den Tagen nach der Operation kann die Brust etwas „überstrafft“ aussehen. Über den Heilungsverlauf in den ersten Wochen – Monaten verändert sich die Brust und bekommt die endgültige Tropfenform.

Mit welchen Risiken ist bei der Brustverkleinerung zu rechnen?

Nähere Infos zur Narbenbildung

Da bei der Brustverkleinerung nicht nur das Volumen der Brust reduziert werden muss, sondern auch der „Hautmantel“ angepasst wird, ist dieser Eingriff in aller Regel mit einer sogenannten T- oder Ankerförmigen Narbe verbunden. Diese Narbe verläuft um den Warzenhof (der auf eine Größe von 38 – 40mm verkleinert wird) vom Warzenhof nach „unten“, bis zur Unterbrustfalte und in der Unterbrustfalte quer.

Bei guter Heilung werden die Narben sehr unauffällig und sind insofern selten ein Problem. Im Rahmen der Aufklärung über die Risiken einer Operation wird aber immer auch darüber informiert, dass eine Narbe auch auffällig und deutlich sichtbar sein kann. Insbesondere, wenn eine genetische Neigung zu einer überschießenden Narbenbildung vorliegt oder wenn es zu einer Wundheilungsstörung kommt, ist dieses Risiko erhöht.

Um die Narbenheilung zu unterstützen, empfehlen wir in den ersten Monaten nach der Operation eine Narbenpflege/Narbenmassage z.B. mit Bepanthen Wund- und Heilsalbe im Wechsel mit Narbengel oder Narbenpflastern. Individuelle Empfehlungen erhalten Sie im Rahmen der Nachkontrollen nach dem Eingriff.

Besteht ein Risiko, dass die gewünschte Form nicht erreicht wird?

Das Endergebnis, welches nach Abschluss der Wundheilung nach ca. 6 Monaten erreicht wird, ist zwar in hohem Maße von der OP-Technik abhängig, aber auch individuelle Faktoren, wie die Haut- und Bindegewebssituation, spielen dabei eine bedeutende Rolle. In einem Beratungsgespräch werden Sie umfassend über die zu erwartenden Ergebnisse aufgeklärt.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Narben gehören zur Brustverkleinerung dazu. Ich bespreche vorher, wo sie liegen, wie sie typischerweise heilen und was Sie selbst für eine gute Narbenheilung tun können. Viele meiner Patientinnen wünschen sich die narbensparende Methode. Wenn sie möglich ist, nutze ich sie gern. Wenn nicht, erkläre ich transparent, warum die T-Narbe die bessere Lösung ist.“

Was muss nach einer Brustverkleinerung beachtet werden?

Auch nach der Brustverkleinerung gilt: Es ist eine „richtige“ Operation, und Sie als Patientin sollten dieser auch den entsprechenden Stellenwert einräumen. Geben Sie Ihrem Körper Ruhe und Zeit für den Heilungsprozess. Verschieben Sie die Operation lieber auf eine Zeit, in der Sie sich einen entsprechenden Freiraum von 7 bis 21 Tagen (je nach beruflicher Tätigkeit) schaffen können.

Um den Körper beim Heilungsprozess zu unterstützen, sollte möglichst auf Nikotin verzichtet werden. Zur Vorbeugung einer Infektion oder einer Thrombose empfiehlt Dr. Kremer-Thum nach der Brustverkleinerung in der Regel ein Antibiotikum und Thrombosespritzen für fünf bis sechs Tage nach der Operation.

Wann sehe ich das Endergebnis meiner Brustverkleinerung?

Die eigentliche Wundheilung benötigt zwei bis drei Wochen. Sechs Wochen sollte auf Sport verzichtet und der Stütz-BH getragen werden. Die Brust benötigt drei bis vier Monate, um ihre endgültige Form zu bekommen. Die Narbenheilung nimmt noch etwas mehr Zeit in Anspruch – bis eine Narbe ganz zur Ruhe gekommen und abgeblasst ist vergehenin der Regel 12-18 Monate.

Wie hoch sind die Kosten einer Brustverkleinerung?

Die Kosten einer Brustverkleinerung richten sich insbesondere nach dem operativen Aufwand und liegen bei Dr. Kremer-Thum zwischen 7200,- und 8900,- Euro.

Darin sind die Kosten für die Vorbesprechung (Aufklärungsgespräch), eine präoperative Blutkontrolle, die eigentliche Operation inklusive Narkose, eine Übernachtung in der Klinik und der Stütz-BH sowie die Nachkontrollen nach einer Woche, nach zwei Wochen und nach sechs Wochen enthalten.

Ihr Facharzt für Brustverkleinerungen in Berlin

Dr. med. Kremer-Thum hat ein abgeschlossenes Medizinstudium und ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Facharztanerkennung). Mit einer spezialisierten Ausbildung in Brust- und Gesichtschirurgie sowie internationaler klinischer Erfahrung steht er für eine seriöse, bodenständige und verantwortungsvolle Ästhetik.

Kurzprofil

  • Spezialisierte Weiterbildungen bei international anerkannten Chirurgen (Fokus Brust & Gesicht)
  • Internationale operative Erfahrung an renommierten Kliniken im In- und Ausland
  • Über 13 Jahre u. a. als Oberarzt und später ärztlicher Leiter in einer der führenden Klinikgruppen Deutschlands
  • Persönliche Betreuung durch Dr. Kremer-Thum vor, während und nach der OP
  • Qualität & Sicherheit: Einsatz zertifizierter Materialien führender Hersteller
  • Stets auf aktuellem Stand: Regelmäßiger Austausch auf Fachkongressen und kontinuierliche Weiterbildung

Vorher-Nachher-Fotos einer Brustverkleinerung bei Dr. Kremer-Thum

Um Patientinnen eine Idee des Möglichen zu geben, eignen sich Vorher-Nachher-Fotos. In Deutschland ist die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Vergleichen jedoch verboten. Gerne zeige ich Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch Vorher-Nachher-Bilder einer Brustverkleinerung von Patientinnen, die dem zugestimmt haben. Damit Sie eine Vorabidee des Machbaren bekommen, können Sie sich Vorher-Nachher-Fotos auf der offiziellen Internetseite der Amerikanischen Gesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen anschauen:

Illustration eines Vorher-Nachher-Vergleichs bei einer Brustverkleinerung

Echtes Fallbeispiel aus der Praxis: Diese Patientin unterzog sich einer Brustverkleinerung bei Dr. Kremer-Thum

In einem Fallbeispiel von Dr. Kremer-Thum wird veranschaulicht, wie eine Brustverkleinerung an seinem Standort in Berlin-Friedrichshain genau abläuft. Zudem können Sie sich mit Nachher-Fotos einen Eindruck davon machen, welches OP-Ergebnis möglich ist.

Häufige Fragen zum Thema Brustverkleinerung im Überblick

In Einzelfällen ist eine Kostenübernahme für eine Brustverkleinerung möglich. Hierfür muss man sich aber vor dem geplanten Eingriff beim „Medizinischen Dienst der Krankenkasse“ vorstellen und kann sich nur in einem „normalen Krankenhaus“ oder einer Praxis mir Kassenzulassung operieren lassen. Niedergelassene Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie haben in den meisten Fällen keine Kassenzulassung.

Individuelle Faktoren können zu einer erneuten Volumenzunahme führen. Hierbei handelt es sich aber eher um Einzelfälle. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften oder hormonelle Veränderungen (Menopause) können auch zu einer erneuten Volumenzunahme der Brust führen.

Für alle ästhetisch chirurgischen Eingriffe sollten die Patienten volljährig sein. Zusätzlich ist eine individuelle, kritische Abwägung der Beweggründe immer eine sinnvolle Voraussetzung. Dies ist Teil einer umfassenden, individuellen Aufklärung im Rahmen des Beratungsgespräches.

Der dauerhafte Verlust der Berührungsempfindlichkeit der Brustwarze ist ein Risiko, über das auch immer informiert wird. Je größer die „Ausgangsbrust“ ist, umso höher ist das Risiko, dass es zu einer Beeinträchtigung des Gefühls der Brustwarze kommt.

Die Aufklärung über den Verlust der Stillfähigkeit wird im Rahmen des Aufklärungsgesprächs besprochen. Dennoch können viele Frauen nach dem Eingriff problemlos stillen. In der Regel bleibt die Brustwarze zu jedem Zeitpunkt mit dem verbleibenden Drüsengewebe verbunden, sodass neben den Nerven für das Gefühl auch die Durchblutung und die Stillfähigkeit in den meisten Fällen erhalten bleiben.

Die postoperativen Schmerzen werden eher als gering beschrieben. Mit frei verfügbaren Schmerzmitteln wie Ibuprofen 400 oder Paracetamol für wenige Tage lassen sich die postoperativen Schmerzen in der Regel problemlos behandeln.

Die Schmerzen klingen in der Regel nach wenigen Tagen ab.

Die Empfehlung ist nach einer Brustverkleinerung auf dem Rücken zu schlafen. In der Regel reichen dafür ca. 5 Tage aus.

Eine medizinische Notwendigkeit im Sinne einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse kann vorliegen, wenn das zu entfernende Gewebe ca. 500g / Seite überschreitet. Medizinisch sinnvoll kann der Eingriff auch sein, wenn die betroffene Patientin Schmerzen und Haltungsprobleme durch das Gewicht der Brust hat oder auch psychisch unter der Größe der Brüste leidet.

Nach einer Brustverkleinerung bekommen Sie schon im OP einen straffen Stütz-BH angezogen. Dieser soll dann nach der Operation konsequent für ca. 6 Wochen getragen werden.

Auf Sport sollte ca. 6 Wochen verzichtet werden. Einerseits führt die vermehrte Durchblutung, wenn man „ins Schwitzen kommt“ zu einer Zunahme der Schwellung und andererseits können insbesondere „Erschütterungssportarten“ zu einer Formverschlechterung im Heilungsverlauf führen.

In den ersten Wochen nach der Operation nimmt die Gewebeschwellung mit der fortschreitenden Wundheilung deutlich ab. Bis die Brust vollständig „zur Ruhe gekommen ist“ und die endgültige Größe und Form erreicht hat, können aber durchaus 6 Monate vergehen.

Duschen dürfen die Patientinnen nach wenigen Tagen. Gebadet werden sollte erst, wenn das Gewebe sicher verheilt ist und durch ein „Aufweichen“ im Wasser keine Wundinfektion mehr begünstigt werden kann.