Die Brustvergrößerung mit Eigenfett – Der Eingriff auf einen Blick

Dauer des Eingriffs: ca. 2-3 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: Ambulant oder mit 1 Übernachtung
Berufliche Ausfallzeit: 3–5 Tage, je nach beruflicher Tätigkeit
Nachbehandlung: Für die Entnahmestellen wird ein Mieder getragen (ähnlich wie bei der Fettabsaugung), ein spezieller BH wird nicht benötigt.
Kein Sport für 4-6 Wochen

Wann ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett die richtige Wahl?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett, auch als Lipofilling der Brust bezeichnet, ist eine Alternative zur klassischen Implantat-OP. Dabei wird im Rahmen einer Fettabsaugung überschüssiges Fett aus Körperregionen wie dem Bauch, der Hüfte oder den Oberschenkeln entfernt, aufbereitet und gezielt in die Brust injiziert.

Diese Methode eignet sich besonders für Frauen, die sich eine moderate Vergrößerung ihrer Brust wünschen. Ein Anwendungsbeispiel für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett wäre zum Beispiel, wenn eine Patientin ihre Brustgröße von einem B-Körbchen zu einem „vollen B“ vergrößern lassen möchte.

Die OP-Technik mit Eigenfett ist ideal, wenn Sie sich ein harmonisches Ergebnis ohne Implantate wünschen und gleichzeitig störende Fettpolster reduzieren möchten. Wenn Sie sich eine deutlichere Vergrößerung Ihrer Brust, etwa von einem A- auf ein C-Körbchen wünschen, ist in der Regel eine Brustvergrößerung mit Implantaten die bessere Option.

Symbolbild für die Brustvergrößerung mit Eigenfett: Eine Frau im BH, die sich die Brust hält

Dr. med. Kremer-Thum:

„Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist ideal, wenn Sie sich eine moderate Vergrößerung wünschen und ein sehr natürliches Ergebnis ohne Implantate möchten. Allerdings ist für den Eingriff entscheidend, ob ausreichend Eigenfett vorhanden ist und wie Ihre Gewebequalität ist.“

Welche Vorteile haben Sie bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

  1. Natürlichkeit: Die Brustvergrößerung mit Eigenfett formt die Brüste auf harmonisch aussehende Weise, da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird.
  2. Gute Verträglichkeit: Dadurch, dass keine Implantate verwendet werden, sind allergische Reaktionen oder Abstoßungsrisiken nahezu ausgeschlossen.
  3. Körperformung: Zusätzlich verbessert die Fettabsaugung an Problemzonen wie Bauch oder Oberschenkeln die Körperkontur und sorgt für ein harmonischeres Gesamtbild.
  4. Minimale Narbenbildung: Im Gegensatz zur Verwendung von Implantaten, die größere Schnitte erfordern, wird bei der Eigenfett-Methode Fettgewebe durch kleine Hautstiche abgesaugt und mit feinen Kanülen in die Brust injiziert. Diese kleinen Einstiche hinterlassen in der Regel nur winzige Narben.
  5. Langanhaltende Ergebnisse: Sobald sich die Fettzellen eingewöhnt haben, bleibt das Ergebnis bei stabilem Gewicht dauerhaft erhalten.
  6. Geringe Schmerzen und kurze Erholungszeit: Da die Brustvergrößerung mit Eigenfett ein minimalinvasiver Eingriff ist, treten nur geringe Schmerzen auf und die Heilungszeit ist verkürzt. Die meisten Patientinnen können bereits nach wenigen Tagen ihren Alltag wieder aufnehmen.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Viele entscheiden sich für Eigenfett, weil sich die Brust danach wie eigenes Gewebe anfühlt und sich in der Regel auch so bewegt. Das Ergebnis wirkt oft besonders natürlich, weil keine Fremdmaterialien eingesetzt werden und sich die Form harmonisch in die bestehende Brust einfügt. Wichtig ist dabei eine realistische Planung, denn Eigenfett eignet sich vor allem für eine moderate Volumenzunahme und eine feine Konturverbesserung.“

Voraussetzungen für die Eigenfett-Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist nicht für jede Frau gleichermaßen gut geeignet. Damit das Verfahren erfolgreich ist, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ausreichendes Eigenfett: Es muss ausreichend Fettgewebe an Stellen wie Bauch, Hüften oder Oberschenkeln vorhanden sein.
  • Gesunder Lebensstil als Voraussetzung: Die Voraussetzungen bei Raucherinnen oder Frauen mit bestimmten Vorerkrankungen wie Gefäßproblemen sollten von der Behandlung individuell geprüft werden, da Nikotin und andere Faktoren das Anwachsen der Fettzellen beeinträchtigen können.
  • Wunsch nach moderater Volumensteigerung: Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich für Frauen, die sich eine moderate Vergrößerung ihrer Brust wünschen, zum Beispiel um eine Körbchengröße. Für größere Volumensteigerungen sind Implantate die bessere Wahl.
  • Konstantes Gewicht: Starke Gewichtsveränderungen, z. B. nach einer Diät oder Schwangerschaft, können das Ergebnis beeinflussen, da Fettzellen auch in der Brust wieder abgebaut werden können.
  • Hautbeschaffenheit: Elastische Haut begünstigt die Aufnahme der transplantierten Fettzellen und somit die Wahrscheinlichkeit für ein harmonisches Ergebnis.
  • Beschaffenheit der Brüste: Das Verfahren eignet sich besonders für Frauen mit kleinen oder leicht erschlafften Brüsten. Im persönlichen Beratungsgespräch klären wir, ob diese Methode für Sie geeignet ist und welche Ergebnisse realistisch sind.

Ablauf und OP-Methoden

  1. OP-Vorbereitung: Vor dem Eingriff wird im persönlichen Gespräch genau besprochen, aus welchen Körperregionen Fett entnommen werden kann. Häufig eignen sich dafür Bauch, Hüfte oder Oberschenkel. Die Entnahme erfolgt über eine schonende Fettabsaugung. Dabei werden kleine Zugänge an unauffälligen Stellen gesetzt und das Fett mit feinen Kanülen gelöst und abgesaugt. Ziel ist es, das Gewebe möglichst intakt zu gewinnen.
  2. Fett-Aufbereitung: Im nächsten Schritt wird das entnommene Fett aufbereitet. Das bedeutet, dass überschüssige Flüssigkeit und beschädigte Fettzellen entfernt werden. Übrig bleibt reines, gut durchblutbares Eigenfett, das sich für die Brust eignet.
  3. Formung der Brust: Dieses Eigenfett wird anschließend in sehr kleinen Mengen gleichmäßig in die Brust eingebracht. Die Fettzellen werden in verschiedenen Schichten verteilt, damit sie gut von den umliegenden Geweben versorgt werden können. Auf diese Weise entsteht ein harmonischer Aufbau ohne harte Übergänge. Die Brust wird nicht einfach aufgefüllt, sondern Schritt für Schritt geformt.

Der Eingriff findet in der Regel in Vollnarkose statt und dauert etwa zwei bis drei Stunden, abhängig von der Menge der zu entnehmenden Fettzellen und dem gewünschten Volumenziel. Direkt im Anschluss wird ein leichtes Mieder an den Entnahmestellen angelegt.

Wie geht es nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett weiter?

Nach einer Eigenfett-Brustvergrößerung ist es wichtig, Ihrem Körper Zeit zur Heilung zu geben. An den Stellen der Fettabsaugung können vorübergehend leichte Schwellungen oder blaue Flecken auftreten, die von allein abklingen. Für die Brust ist kein spezieller Stütz-BH erforderlich, da die injizierten Fettzellen Ruhe benötigen, um gut anzuwachsen.

Vermeiden Sie in den ersten Wochen Sport, Druck auf die Brust und starke körperliche Anstrengungen. Ein gesunder Lebensstil trägt dazu bei, dass das Ergebnis langfristig erhalten bleibt. Bei Fragen oder Unsicherheiten steht Ihnen Dr. Kremer-Thum jederzeit unterstützend zur Seite.

Sicherheit und Aufklärung bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist ein risikoarmer Eingriff, wenn sie von einem erfahrenen plastischen Chirurgen durchgeführt wird. Wie bei jeder Operation können jedoch allgemeine Operationsrisiken wie Blutergüsse, Schwellungen, Nachblutungen oder Infektionen auftreten. Schmerzen treten vor allem an den Fettentnahmestellen auf, sind jedoch meist moderat und lassen sich mit herkömmlichen Schmerzmitteln gut behandeln.

Ein spezielles Merkmal der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist, dass nicht das gesamte transplantierte Fettgewebe in der Brust verbleibt. Durchschnittlich heilen 50–80 % der injizierten Fettzellen dauerhaft ein, während der Körper den Rest wieder abbaut. Das endgültige Ergebnis wird daher erst nach einigen Monaten sichtbar.

Da das transplantierte Fettgewebe wie normales Fettgewebe im Körper funktioniert, reagiert es auf Zu- oder Abnahme des Körpergewichts. Bei starkem Gewichtsverlust kann die Brust an Volumen verlieren, während eine deutliche Gewichtszunahme dazu führen kann, dass die Brust größer wird. Ein möglichst stabiles und gleichbleibendes Gewicht ist daher wichtig, um das erzielte Ergebnis langfristig zu erhalten.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Viele finden den kombinierten Effekt bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett attraktiv. Wir gewinnen Eigenfett aus einer Problemzone und nutzen es, um die Brust dezent zu formen. Die kleinen Einstiche an den Entnahmestellen sind in der Regel unauffällig. Wichtiger ist, dass die Entnahme gleichmäßig erfolgt, damit die Kontur schön bleibt.“

Wie hoch sind die Kosten einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Der Preis einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wird von verschiedenen Faktoren bestimmt und hängt von den individuellen Voraussetzungen der Patientin und dem angestrebten Wunschergebnis ab.

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett bei Dr. Kremer-Thum in Berlin hängen davon ab, aus wie vielen Regionen Fett entnommen wird. Daher sind die Kosten variabel und beginnen bei 5.500 Euro.

Dr. med. Kremer-Thum: Ihr Experte für Brustvergrößerungen mit Eigenfett in Berlin

Dr. med. Kremer-Thum hat ein abgeschlossenes Medizinstudium und ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Facharztanerkennung). Mit einer spezialisierten Ausbildung in Brust- und Gesichtschirurgie sowie internationaler klinischer Erfahrung steht er für eine seriöse, bodenständige und verantwortungsvolle Ästhetik.

Kurzprofil

  • Spezialisierte Weiterbildungen bei international anerkannten Chirurgen (Fokus Brust & Gesicht)
  • Internationale operative Erfahrung an renommierten Kliniken im In- und Ausland
  • Über 13 Jahre u. a. als Oberarzt und später ärztlicher Leiter in einer der führenden Klinikgruppen Deutschlands
  • Persönliche Betreuung durch Dr. Kremer-Thum vor, während und nach der OP
  • Qualität & Sicherheit: Einsatz zertifizierter Materialien führender Hersteller
  • Stets auf aktuellem Stand: Regelmäßiger Austausch auf Fachkongressen und kontinuierliche Weiterbildung

Häufige Fragen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett liegen je nach Umfang des Eingriffs zwischen 5.900 und 7.600 Euro. Eine genaue Preisangabe erhalten Sie nach einer individuellen Beratung und Untersuchung.

Zuerst wird überschüssiges Fett aus Bereichen wie Bauch oder Oberschenkeln entnommen. Nach einer Aufbereitung wird das Fett in die Brust injiziert, was eine Vergrößerung und gleichzeitig eine dezente Körperformung ermöglicht.

Das Ergebnis ist dauerhaft, wenn sich das transplantierte Fettgewebe gut einlagert. Es kann jedoch durch Gewichtsveränderungen beeinflusst werden.

In vielen Fällen werden 200–400 ml Fett pro Brust benötigt. Die Menge hängt jedoch von den individuellen Voraussetzungen und dem gewünschten Ergebnis der Patientin ab.

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett wird von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt. Achten Sie bei der Auswahl eines Arztes darauf, dass dieser Erfahrung mit Eigenfett-Operationen hat.

Häufig gelesene Themen zur Brust-OP

Porträtfoto von Dr. med. Kremer-Thum | Nasenchirurg in Berlin

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Hier in meinem Blog plane ich, Sie und Euch in den kommenden Monaten Themen und Besonderheiten rund um die ästhetische Chirurgie und die Antiaging Behandlungen zu erklären und vorzustellen. Meine Philosophie ist es offen und ehrlich zu…