Gesichts- und Halsstraffung – Der Eingriff auf einen Blick:

Dauer des Eingriffs: ca. 2-5 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 – 2 Nächte
Berufliche Ausfallzeit: 10 – 21 Tage, je nach beruflicher Tätigkeit
Kein Sport für 4 – 6 Wochen

Wann kommt eine Straffungsoperation für mich in Frage?

Das Facelift – als allgemeiner Überbegriff für Straffungsoperationen an Gesicht und Hals – ist eine der aufwändigsten Operationen, die die ästhetische Chirurgie bereit hält, bietet aber, bei korrekter Durchführung, die Möglichkeit altersbedingte Veränderungen – insbesondere Hauterschlaffungen und Volumenverschiebungen   –  die dem Gesicht einen „müden Ausdruck“ geben in sehr natürlicher Weise zu beheben – im wörtlichen Sinne.

Welche Alternativen gibt es zu einer Gesichtsstraffung, einem Facelift?

Bei milden Veränderungen kann auch eine Behandlung mit Fillern und Botulinum oder auch ein Fadenlift eine Alternative sein. Als „Faustregel“ gilt aber: Mit Unterspritzungen lassen sich die Veränderungen im weiteren Sinne nur kaschieren – behoben werden die alterungsbedingten Veränderungen – in den Grenzen des Möglichen – alleine durch die Operation.

Eine ausführliche Analyse der subjektiv störenden Veränderungen ist Kernpunkt der fachärztlichen Beratung zu dem Thema.

Welche operativen Möglichkeiten gibt es?

Je nachdem, welche Gesichtspartie gestrafft, welche Volumenverschiebung behoben werden soll gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.

Minilift – Mini-Facelift:

Bei weniger ausgeprägten altersbedingten Veränderungen kann ein Minilift beziehungsweise Mini-Facelift eine mögliche Alternative zu einer umfangreicheren Gesichtsstraffung darstellen. Der Eingriff kommt insbesondere dann in Betracht, wenn sich erste Erschlaffungen im unteren Gesichtsbereich zeigen, aber noch keine ausgeprägten Veränderungen vorliegen, die ein umfassendes Wangen-Halslift erforderlich machen.

Welche Form der Straffung sinnvoll ist, hängt wesentlich von der individuellen Haut- und Gewebesituation sowie den persönlichen Erwartungen ab. Im Rahmen der Beratung kann Dr. Kremer-Thum beurteilen, ob ein Minilift ausreicht oder mit einem umfangreicheren Facelift ein natürlicheres und langfristig überzeugenderes Ergebnis erreicht werden kann.

Wangen-Halslift:

Der „Klassiker“ zum Beheben eines Volumenüberschusses in der unteren Gesichtspartie – gerne als „Hängebäckchen“ bezeichnet – und am Hals ist das Wangen-Halslift. Häufig muss hierbei auch der Halsmuskel (Platysma) gestrafft werden. Dies bezeichnet man als „Platysma-Plastik“.
Das Wangen-Halslift basiert auf einer Straffung „tieferer Gewebeschichten“ – es wird nicht nur an der Haut gezogen, wie man das gerne vor dem Spiegel zu Hause macht. Nur durch die Straffung der tieferen Gewebeschichten des Gesichts und eines am Hals flächig unter der Haut gelegenen Muskels ist ein langfristig stabiles Ergebnis erzielbar.

Mittelgesichtslift – Midface-lift – Mittelgesichtsanhebung:

Wenn insbesondere das Wangengewebe über dem Wangenknochen abgesunken ist, ist häufig ein Midface-lift, die Mittelgesichtsanhebung eine Möglichkeit um ein sehr natürliches Ergebnis zu erzielen. Bei diesem Eingriff wird in der Regel ein Schnitt an der Unterlidkante gemacht. Von diesem „Zugang“ aus wird der „Weichteilmantel“ der Wange gelöst und angehoben. Durch die Anhebung und „Volumisierung“ der Wangenknochenregion erhält das Gesicht einen frischeren Ausdruck.

Stirnlift – Schläfenlift:

Der Schnitt wird bei diesem Eingriff in der Regel am Haaransatz gemacht. Je nach Indikation können tiefe Falten der Stirn reduziert und die Augenbrauen angehoben werden.

Augenbrauenlift – operative Anhebung der Augenbrauen:

Zur Anhebung der Augembrauen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Im Rahmen der individuellen Beratung und nach Analyse der individuellen Situation kann gemeinsam entschieden werden, welche operative Technik die geeignete ist. Eine Augenbrauen anhebung kann über einen Schnitt in den Haaren „oberhalb der Stirn“ oder über einen Schnitt direkt oberhalb der Augenbraue erfolgen.

Welche Narkoseform wird bei einem Facelift angewendet?

Da es sich in der meistens um eine aufwändigere Operation handelt wird ein Facelift in der Regel in einer Vollnarkose durchgeführt.

Wie lange sollte ich nach einem Facelift – Wange-Halslift – nach einer Gesichtsstraffung in der Klinik bleiben?

Ein stationärer Aufenthalt von 1 – 2 Nächten wir in der Regel empfohlen

Was muss nach einem Facelift -einer Gesichtsstraffung – wie z.B. einem Wangen-Halslift beachtet werden?

Wie nach den meisten ästhetisch-chirurgischen Eingriffen sollte für ca. 6 Wochen auf sportliche Aktivität verzichtet werden. Eine berufliche Auszeit ist für ca. 14 Tage sinnvoll. Wobei das Arbeiten im Homeoffice auch schon deutlich früher möglich ist.

Nach 14 Tagen können in der Regel die „verbliebenen Spuren der Operation“ mit Camouflage kaschiert werden. Die Gesellschaftsfähigkeit kann insofern bis zu 3 Wochen eingeschränkt sein.

Wie hoch sind die Kosten für ein Facelift – Wangen-Halslift

Da es sehr unterschiedliche Straffungsmöglichkeiten des Gesichtes gibt lässt sich eine verlässliche Aussage zu den Behandlungskosten erst nach einer persönlichen, individuellen Beratung und Therapieplanung machen.

Da das Facelift  – Wangen-Halslift – aber zu den aufwändigsten Eingriffen in der ästhetischen Chirurgie zählt ist in der Regel mit Kosten ab 10.000 Euro zu rechnen.

Welche Risiken hat eine Straffungsoperation des Gesichtes?

Auch beim Facelift gibt es die allgemeinen Risiken einer Operation, die trotz größter Sorgfalt nie ganz auf null reduziert werden können. Speziell für das Facelift gilt: sichtbare oder dicke Narbe können nie ganz ausgeschlossen werden können, die Verletzung von Nerven für Gefühl oder Bewegung des Gesichtes ist sehr unwahrscheinlich, aber im Bereich des Möglichen. Eine Verlagerung der Haarlinie, eine Verziehung des Ohrläppchens oder ein Spannungsgefühl des Gewebes gehört genauso zu den nie ganz auszuschließenden Risiken wie ein unbefriedigender Effekt bei z.B. ungünstigen Haut – bzw. Bindegewebeverhältnissen.