Bauchdeckenstraffung – Der Eingriff auf einen Blick:

Dauer des Eingriffs: 1,5–3 Stunden je nach Befund
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 – 2 Nächte
Berufliche Ausfallzeit: ca. 14 Tage, je nach beruflicher Tätigkeit
Nachbehandlung: Tragen eines Kompressionsmieders für 4–6 Wochen
Kein Sport für 4 – 6 Wochen
Nachkontrolltermine nach 1 Woche, 2 Wochen und 6 Wochen

Themenübersicht

Die Bauchdeckenstraffung (Bauchstraffung) – Allgemeine Infos

Nach Schwangerschaften oder Gewichtsschwankungen verliert die Haut häufig an Elastizität. Der damit verbundene Gewebeüberschuss am Bauch ist hierdurch als „weiche Haut“, als Bauchfalte oder sogar als „Fettschürze“ sichtbar.

Mit Sport lässt sich dieser Gewebeüberschuss leider nicht beseitigen, da dieser lediglich die Muskulatur trainiert und überschüssiges Fettgewebe verbrennt. Hat die Haut aber durch Überdehnung in der Schwangerschaft, durch Gewichtsschwankung oder einfach nur durch „schwaches Bindegewebe“ ihre Elastizität verloren, können Sie einen straffen Bauch mit einer definierten Taille nur durch eine Bauchstraffung bzw. eine Bauchdeckenstraffung zurückgewinnen.

Welche Vorteile bietet eine Bauchdeckenstraffung?

Eine Bauchdeckenstraffung kann für viele Patientinnen und Patienten eine spürbare körperliche und emotionale Entlastung bedeuten. Ziel des Eingriffs ist es, überschüssige Haut zu entfernen und die Bauchkontur dauerhaft zu verbessern. Zu den häufig genannten Vorteilen zählen:

  • sichtbar strafferer und flacher Bauch
  • Entfernung von überschüssiger Haut nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust
  • Verbesserung der Körperkontur und Taillendefinition
  • häufig stabileres Körpergefühl durch Straffung der Bauchmuskulatur
  • mehr Wohlbefinden und Selbstvertrauen im Alltag und in der Kleidung

Welche Vorteile im individuellen Fall realistisch sind, wird im persönlichen Beratungsgespräch ausführlich besprochen.

Voraussetzungen für eine Bauchdeckenstraffung: Wann ist sie sinnvoll?

Sinnvoller Zeitpunkt bei Schwangerschaften

Wenn Sie eine Bauchstraffung nach einer Schwangerschaft erwägen, sollte kein akuter weiterer Kinderwunsch bestehen und die Familienplanung sollte (zumindest tendenziell) abgeschlossen sein. Zwar können Sie nach einer Bauchdeckenstraffung problemlos erneut schwanger werden, allerdings wird dann das Gewebe erneut gedehnt. Somit besteht dann das Risiko, dass das Ergebnis der vorangegangenen Bauchdeckenstraffung verloren gehen kann.

Wann ist der ideale Zeitpunkt, um eine Bauchdeckenstraffung nach einer Schwangerschaft durchzuführen? Prinzipiell sagt man „die Schwangerschaft kommt 9 Monate und sie geht 9 Monate“. Damit ist gemeint, dass sich das Gewebe nach der Geburt über Monate noch verändert. Durch konsequentes Rückbildungstraining sind oft überraschende Ergebnisse möglich. Die danach verbleibenden Spuren können dann auf Wunsch gezielt mit einer Operation verändert werden.

Sinnvoller Zeitpunkt nach einer Gewichtsreduktion

Wenn Sie eine Bauchstraffung nach einer Gewichtsreduktion durchführen lassen möchten, hängt das Ergebnis davon ab, wie nah Sie sich an Ihrem persönlichen Zielgewicht befinden. Auf der anderen Seite kann eine Bauchstraffung auch bei einem milden Übergewicht erfolgen und schöne Ergebnisse bringen. Wenn Sie aber nach der Operation nochmal mehr als ca. 5 kg abnehmen, kann theoretisch eben wieder ein gewisser Hautüberschuss „entstehen“. Folglich ist der richtige Zeitpunkt für eine Bauchdeckenstraffung also dann, wenn Sie sich möglichst nah an Ihrem Idealgewicht befinden.

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung medizinisch notwendig?

Bei der Rektusdiastase sind die beiden geraden Bauchmuskeln (die Rektusmuskeln) auseinandergewichen. Eine Rektusdiastase kann durch einer Schwangerschaft oder auch durch eine vergangene Phase mit Übergewicht entstehen, weil die Bindegewebsschicht sich häufig nicht ausreichend von selber strafft. Der Bauch erscheint vorgewölbt und in ausgeprägteren Fällen wölbt sich die Bauchdecke auch beim Niesen, Husten und Lachen unnatürlich vor.

In besonders ausgeprägten Fällen kann es in dieser geschwächten Bindegewebszone auch zu einem Bauchwandbruch, einer sog. Hernie kommen. Wenn dann durch diese Lücke Gewebe aus der Bauchhöhle tritt, können gefährliche Einklemmungen entstehen. Im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung wird diese Lücke zwischen den beiden Muskeln wieder reduziert bzw. geschlossen. Der behandelnde Chirurg rekonstruiert die Bauchdecke mit einer speziellen Nahttechnik. Neben dem medizinischen Nutzen erscheint der Bauch durch diese Operationstechnik nach der Operation flacher.

Wie läuft eine Bauchdeckenstraffung in Berlin ab?

Bei der Bauchdeckenstraffung entfernt der Chirurg sowohl die überschüssige Haut als auch das Fettgewebe zwischen Bauchnabel und Bauchfalte. Der Straffungseffekt erstreckt sich aber auch auf die oberhalb des Bauchnabels liegenden Bereiche.

Häufig sind bei einer Bauchdeckenerschlaffung auch die beiden geraden Bauchmuskeln auseinandergewichen. Sie können bei dem Eingriff mit einer speziellen Nahttechnik gerafft werden, wodurch der Bauch zusätzlich flacher und straffer erscheint.

Um die Kontur der Taille zu betonen, besteht die Möglichkeit, die Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung in der Taillenregion zu kombinieren. Zusätzlich besteht die Option, eine Bauchdeckenstraffung auch mit einer Rekonstruktion der Brüste zu verbinden. In einem solchen Fall spricht man dann von dem sogenannten „Mommy-Makeover„.

Bei der Bauchdeckenstraffung handelt es sich um eine Operation mit einer relativ großen inneren Wundfläche. Der Eingriff sollte nur von einem Spezialisten in einer Klinik durchgeführt werden, weil hierdurch eine ausreichende medizinische Betreuung nach der Operation sichergestellt ist.

Foto von Dr. med. Kremer-Thum, welcher Bauchdeckenstraffungen in Berlin durchführt

Dr. med. Kremer-Thum:

„Scham ist bei Patientinnen und Patienten ein häufiges Thema. In der Beratung ist dafür Platz, ohne Druck und ohne Bewertung. Sie sollen sich verstanden fühlen. Oft geht es bei der Bauchdeckenstraffung nicht nur um die Optik, sondern darum, sich im eigenen Körper wieder frei zu fühlen. Dies gilt sowohl für das Wohlgefühl in Kleidung als auch beim Intimleben.“

Wann ist die Mini-Bauchdeckenstraffung eine Option?

Wenn sich der störende Hautüberschuss nur unterhalb des Bauchnabels befindet, kann eine Mini-Bauchstraffung, auch Unterbauchstraffung genannt, eine gute Alternative zur herkömmlichen Bauchdeckenstraffung darstellen. Hierbei wird die überschüssige Haut im Unterbauch durch einen kleineren Schnitt entfernt, wie zum Beispiel ein Hautwulst oberhalb einer Kaiserschnittnarbe. Für optimale Ergebnisse wird dieser Eingriff oft mit einer Fettabsaugung um den Bauchnabel kombiniert. Eine Mini-Bauchstraffung ist ein weniger invasiver Eingriff im Vergleich zur vollständigen Bauchdeckenstraffung, da diese sich nur auf den unteren Bauchbereich konzentriert. Der Eingriff ist besonders geeignet für Personen, die unter einem kleinen Hautüberschuss oder Fettpolstern im Unterbauch leiden, oft als Folge einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme.

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung medizinisch notwendig?

Bei der Rektusdiastase sind die beiden geraden Bauchmuskeln (die Rektusmuskeln) auseinandergewichen. Eine Rektusdiastase kann durch einer Schwangerschaft oder auch durch eine vergangene Phase mit Übergewicht entstehen, weil die Bindegewebsschicht sich häufig nicht ausreichend von selber strafft. Der Bauch erscheint vorgewölbt und in ausgeprägteren Fällen wölbt sich die Bauchdecke auch beim Niesen, Husten und Lachen unnatürlich vor.

In besonders ausgeprägten Fällen kann es in dieser geschwächten Bindegewebszone auch zu einem Bauchwandbruch, einer sog. Hernie kommen. Wenn dann durch diese Lücke Gewebe aus der Bauchhöhle tritt, können gefährliche Einklemmungen entstehen. Im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung wird diese Lücke zwischen den beiden Muskeln wieder reduziert bzw. geschlossen. Der behandelnde Chirurg rekonstruiert die Bauchdecke mit einer speziellen Nahttechnik. Neben dem medizinischen Nutzen erscheint der Bauch durch diese Operationstechnik nach der Operation flacher.

Abbildung einer Grafik mit einer gesunden Bauchdecke und einer Bauchdecke, bei welcher eine Rektusdiastase zu sehen ist

Wie geht es nach der OP für eine Bauchdeckenstraffung weiter?

Mieder nach einer Bauchdeckenstraffung

Nach einer Bauchdeckenstraffung wird bereits im Operationssaal ein Mieder, in der Regel ein Bauchgurt, angelegt. Das Gewebe erhält hierdurch Stabilität, da der Gurt Druck von außen auf das operierte Areal ausübt. Der Gurt wird bereits im Rahmen der Operationsaufklärung ausgemessen und dann passend für Sie bestellt. Dieser Gurt sollte konsequent für einen Zeitraum ca. 6 Wochen, sowohl tagsüber als auch bei Nacht, getragen werden. Natürlich kann man den Gurt vorübergehend ablegen um zu duschen oder den Gurt zu waschen.

Heilungsprozess nach einer Bauchdeckenstraffung

In den ersten Tagen unterstützen Sie den Heilungsprozess am besten, in dem Sie sich und Ihrem Körper Ruhe gönnen. Es ist ratsam 7-10 Tage eine berufliche Auszeit einzuplanen, um „langsam“ machen zu können. Auf der anderen Seite gilt auch: Sie sind nicht krank im engeren Sinne. Wenn Sie sich danach fühlen, dürfen Sie durchaus z.B. spazieren oder einen Kaffee trinken gehen.

Wundkontrolle

Nach ca. einer Woche erfolgt eine Wundkontrolle und nach zwei Wochen werden die Fadenknoten der ansonsten selbstauflösenden Fäden entfernt. Im Anschluss sollten Sie damit beginnen, die Narbe und das OP-Areal mit einer fettenden Wundcreme zu pflegen, damit die Narbe optimal verheilen kann. In manchen Fällen kann auch ein spezielles Narbengel hilfreich sein.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Ich helfe Ihnen, die Zeit nach einer Bauchdeckenstraffung realistisch zu planen. Wer Kinder hat oder körperlich arbeitet, braucht meist mehr Ruhe als man zunächst denkt. Sie müssen nicht wochenlang im Bett liegen, aber Sie sollten Ihrem Körper Zeit geben. Der Unterschied zwischen guter Heilung und Frust ist oft die richtige Erwartung.“

Sicherheit und Aufklärung bei einer Bauchdeckenstraffung

Allgemeine Operationsrisiken

Jede Operation hat natürlich auch Risiken. Hierzu zählen sowohl allgemeine Operationsrisiken als auch Risiken, die mit einer speziellen Operation in Zusammenhang stehen. Diese Risiken werden, genau wie die operativen Möglichkeiten und Techniken ausführlich im Beratungsgespräch erklärt. Eine umfassende und schonungslose Aufklärung gehört zu jedem Beratungsgespräch bzw. der Operationsvorbereitung.

Bei jeder Operation kann es z.B. prinzipiell in den ersten Stunden zu einer Nachblutung kommen. Wenn sich ein größerer Bluterguss bildet, ist es häufig sinnvoll, diesen im Rahmen einer erneuten Operation zu entfernen, um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen. Gegen das Risiko einer Wundinfektion wird nach einer Bauchstraffung für eine Woche ein Antibiotikum verschrieben. In seltenen Fällen kann sich im Wundspalt Wundflüssigkeit sammeln. Dies führt zu einer verlängerten Schwellneigung. Gegebenenfalls wird diese Wundflüssigkeit mit einer Nadel aus der Wunde herausgezogen.

Die Diskussion über die persönlichen Risiken ist ein wichtiger Bestandteil jeder Operation. Berücksichtigt werden bei der Einschätzung auch individuelle Vorerkrankungen. Rauchen wirkt sich negativ auf die Wundheilung aus und sollte nach Möglichkeit im Vorwege der Operation und während des Heilungsprozesses unterlassen werden.

Narbenbildung bei einer Bauchdeckenstraffung

Die Narbe nach einer Bauchstraffung verläuft in der Regel bogenförmig von einem Beckenknochen zum anderen. In den meisten Fällen liegt die Narbe so tief. Somit lässt sich diese unter der Unterwäsche oder Bademode sehr gut verstecken, sofern diese nicht allzu knapp geschnitten ist,

Die Narbe verblasst in der Regel mit dem Verlauf der Zeit und wird zu einer weißlichen Linie. Diese bleibt aber dennoch immer sichtbar. Da die Effekte einer Bauchstraffung aber sehr schön sind, wird die Narbe in aller Regel nicht als störend empfunden.

Informationen zur Narkose

Eine Bauchdeckenstraffung muss in der Regel in einer Vollnarkose stattfinden, um die erforderlichen Operationsschritte vollumfänglich und bestmöglich durchführen zu können. Für viele Patienten ist die Narkose „der größere Schritt“ als die Operation an sich. Dies ist nachvollziehbar, da Sie als Patient im Rahmen der Narkose „die Kontrolle aus der Hand“ geben.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde die Narkosetechnik deutlich modernisiert. Somit ist die Narkose im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung verhältnismäßig schonend und auch aufgrund guter Überwachungsmöglichkeiten sehr sicher. Das eingespielte Ärzteteam und die Anästhesiepflege erläuterten Ihnen aber auch im Vorfeld einer Operation das individuelle Vorgehen. Hierbei werden die Risiken und die Dinge, die Sie zur Sicherheit der Narkose beitragen können (Rauchstop, Nüchternheit etc.) erläutert. Das Ziel des Narkoseaufklärungsgespräches ist es, alle Fragen und Sorgen ausführlich zu besprechen und zu erörtern.

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung sinnvoll?

Sinnvoller Zeitpunkt bei Schwangerschaften

Wenn Sie eine Bauchstraffung nach einer Schwangerschaft erwägen, sollte kein akuter weiterer Kinderwunsch bestehen und die Familienplanung sollte (zumindest tendenziell) abgeschlossen sein. Zwar können Sie nach einer Bauchdeckenstraffung problemlos erneut schwanger werden, allerdings wird dann das Gewebe erneut gedehnt. Somit besteht dann das Risiko, dass das Ergebnis der vorangegangenen Bauchdeckenstraffung verloren gehen kann.

Wann ist der ideale Zeitpunkt, um eine Bauchdeckenstraffung nach einer Schwangerschaft durchzuführen? Prinzipiell sagt man „die Schwangerschaft kommt 9 Monate und sie geht 9 Monate“. Damit ist gemeint, dass sich das Gewebe nach der Geburt über Monate noch verändert. Durch konsequentes Rückbildungstraining sind oft überraschende Ergebnisse möglich. Die danach verbleibenden Spuren können dann auf Wunsch gezielt mit einer Operation verändert werden.

Sinnvoller Zeitpunkt nach einer Gewichtsreduktion

Wenn Sie eine Bauchstraffung nach einer Gewichtsreduktion durchführen lassen möchten, hängt das Ergebnis davon ab, wie nah Sie sich an Ihrem persönlichen Zielgewicht befinden. Auf der anderen Seite kann eine Bauchstraffung auch bei einem milden Übergewicht erfolgen und schöne Ergebnisse bringen. Wenn Sie aber nach der Operation nochmal mehr als ca. 5 kg abnehmen, kann theoretisch eben wieder ein gewisser Hautüberschuss „entstehen“. Folglich ist der richtige Zeitpunkt für eine Bauchdeckenstraffung also dann, wenn Sie sich möglichst nah an Ihrem Idealgewicht befinden.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Ein schönes Ergebnis bei einer Bauchdeckenstraffung entsteht nicht am OP-Tag allein. Es reift über Wochen und Monate, weil Schwellungen zurückgehen und das Gewebe sich neu organisiert. Ich sage daher oft: Nach einigen Wochen sieht man viel, das finale Ergebnis beurteilen wir später. Geduld ist Teil des Prozesses.“

Führen Sie auch eine Bauchdeckenstraffung am Mann durch?

Die Bauchstraffung ist kein „geschlechtsbezogener Eingriff“. Deshalb führe ich Bauchdeckenstraffungen sowohl bei Männern als auch bei Frauen durch. Im Falle einer Bauchdeckenstraffung bei Männern sind vorangegangene Gewichtsschwankungen die Ursache für den störenden Hautüberschuss. Wie bei Frauen sind auch bei Männern sehr schöne Ergebnisse erzielbar. Hier ist natürlich ebenfalls eine persönliche Beratung und die genaue Klärung der persönlichen Erwartungen vorab essenziell.

Wie hoch sind die Kosten für eine Bauchstraffung?

Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung richten sich nach dem operativen Aufwand. Wenn viel Gewebe nach einem hohen Gewichtsverlust entfernt werden muss, ist die Operation länger und teurer, als wenn nach einer Schwangerschaft weniger erschlafftes Gewebe entfernt werden muss. Maßgeblich ist auch, ob der Eingriff mit einer Fettabsaugung kombiniert werden soll.

Die Gesamtkosten liegen zwischen 6500,- und 8500,- Euro.

Mini-Bauchstraffung – Die Kostenfrage:

Die Kosten für die Unterbauchstraffung liegen – je nach operativem Aufwand – zwischen ca. 4500,- und 5900,- Euro.

Ihr plastischer Chirurg für Bauchdeckenstraffungen in Berlin

Dr. med. Kremer-Thum hat ein abgeschlossenes Medizinstudium und ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Facharztanerkennung). Mit einer fundierten operativen Ausbildung und internationaler klinischer Erfahrung steht er für eine seriöse, bodenständige und verantwortungsvolle Ästhetik, die das Ziel von harmonischen und natürlichen Ergebnissen verfolgt.

Kurzprofil

  • Spezialisierte Weiterbildungen bei international anerkannten Chirurgen
  • Internationale operative Erfahrung an renommierten Kliniken im In- und Ausland
  • Über 13 Jahre u. a. als Oberarzt und später ärztlicher Leiter in einer der führenden Klinikgruppen Deutschlands
  • Persönliche Betreuung durch Dr. Kremer-Thum vor, während und nach der OP
  • Stets auf aktuellem Stand: Regelmäßiger Austausch auf Fachkongressen und kontinuierliche Weiterbildung
Foto von Dr. med Kremer-Thum, welcher Bauchdeckenstraffungen in Berlin durchführt

Vorher-Nachher-Bilder der Bauchdeckenstraffung

Um einen Eindruck des Möglichen zu gewinnen, eignet sich der Vergleich von Vorher-Nachher-Bildern bei einer Bauchdeckenstraffung. In Deutschland ist die Veröffentlichung solcher Bilder verboten. Gerne zeige ich Ihnen meine eigenen Ergebnisse von Patienten, die dem zugestimmt haben, in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Um eine Vorabidee des Machbaren zu bekommen, können Sie sich Vorher-Nachher-Bilder auf der offiziellen Internetseite der Amerikanischen Gesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen anschauen:

Illustration eines Vorher-Nachher-Vergleichs bei einer Bauchdeckenstraffung

Häufige Fragen zum Thema Bauchdeckenstraffung im Überblick

Eine Bauchdeckenstraffung wird oft nach Schwangerschaften oder Gewichtsschwankungen durchgeführt. In diesen Situationen kommt es zu einem Elastizitätsverlust der Haut, welcher zu einem sichtbaren Gewebeüberschuss führt. Sport kann diesen Überschuss nicht beseitigen, da die Haut ihre Elastizität verloren hat. Eine Bauchdeckenstraffung entfernt das überschüssige Gewebe, um einen straffen Bauch mit definierter Taille zu erreichen.

Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung variieren je nach dem operativen Aufwand. Sie liegen zwischen 6500,- und 8500,- Euro. Für eine Mini-Bauchstraffung im Unterbauchbereich betragen die Kosten – abhängig vom operativen Aufwand – etwa zwischen 4500,- und 5900,- Euro.

Eine Bauchdeckenstraffung ist medizinisch notwendig, wenn eine sogenannte Rektusdiastase vorliegt. Bei dieser weichen die Bauchmuskeln auseinander und es kann eine Hernie entstehen, wodurch Gewebe aus der Bauchhöhle austritt und gefährliche Einklemmungen verursacht. Durch die Bauchdeckenstraffung wird die Lücke zwischen den Muskeln geschlossen und die Bauchdecke rekonstruiert.

Der Gurt sollte nach einer Bauchdeckenstraffung so angelegt werden, dass er von außen Druck ausübt und den operierten Bereich stabilisiert.

Das Mieder sollte nach einer Bauchdeckenstraffung etwa 6 Wochen lang konsequent, also Tag und Nacht, getragen werden. Es ist möglich, das Mieder vorübergehend zum Duschen oder Waschen abzulegen.

Die Dauer für den Eingriff liegt bei einer Bauchdeckenstraffung zwischen 1,5 und 3 Stunden. Hinzu kommen 1-2 Nächte Klinikaufenthalt.

Eine Mini-Bauchdeckenstraffung entfernt mit einem kürzeren Schnitt überschüssige Haut unterhalb des Bauchnabels. Die Mini-Bauchdeckenstraffung wird oft mit einer Fettabsaugung kombiniert, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Der Eingriff eignet sich ideal für kleine Hautwülste, z. B. oberhalb einer Kaiserschnittnarbe.

Die Kosten für eine Mini-Bauchdeckenstraffung liegen, abhängig von dem operativem Aufwand zwischen ca. 4500,- und 5900,- Euro.

Eine Bauchdeckenstraffung wird von der Krankenkasse in der Regel nicht übernommen, da sie als medizinisch nicht erforderliche schönheitschirurgische Operation eingestuft wird. In Ausnahmefällen (z. B. Starke gesundheitliche Beeinträchtigungen) können die Kosten jedoch übernommen werden. Eine vorherige Anfrage bei der Krankenkasse ist daher anzuraten.

Eine Bauchdeckenstraffung ist insbesondere nach einer starken Gewichtsreduktion oder einer Schwangerschaft sinnvoll. Ferner kann die Bauchdeckenstraffung auch medizinisch notwendig sein, wenn eine Rektusdiastase oder ein Bauchwandbruch (Hernie) vorliegen.