Die Brustvergrößerung – Der Eingriff auf einen Blick

Dauer des Eingriffs: ca. 1 Stunde
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Nacht
Berufliche Ausfallzeit: 14–21 Tage, je nach beruflicher Tätigkeit – wenn Homeoffice eine Option ist, kann auch eine Auszeit von einer Woche ausreichend sein
Nachbehandlung: Tragen eines Stütz-BHs für 6 Wochen
Kein Sport für 4-6 Wochen

Allgemeine Infos zur Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung ist neben der Fettabsaugung und der Oberlidstraffung der häufigste in der Schönheitschirurgie durchgeführte Eingriff überhaupt. Entsprechend zahlreich sind die Wünsche von Patientinnen. Ausschlaggebend für den Wunsch einer Brustvergrößerung können der „einfache“ Wunsch nach einer größeren Brust, eine störende Asymmetrie oder auch alters- oder schwangerschaftsbedingte Veränderungen sein.

Die moderne Brustvergrößerung bietet eine ganze Reihe von Variationsmöglichkeiten im Hinblick auf Operationstechnik und Implantatauswahl. So gibt es unterschiedliche Varianten, den Zugangsweg zu wählen (Schnitt in der Unterbrustfalte, am Warzenhof oder auch in der Achselhöhle). Ferner gibt es die Möglichkeit, das Implantat vor oder hinter dem Brustmuskel zu positionieren und auch die Wahl des Implantats selbst spielt eine wichtige Rolle.

Es gibt nicht die eine, richtige Variante. Jede Variante hat ihre Berechtigung und sinnvolle Indikationen. Gerne berate ich Sie über die Vorteile und Nachteile für Ihre individuelle Situation in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Ich beginne jede Beratung mit einfachen Fragestellungen: Was stört Sie genau und was wünschen Sie sich wirklich? Daraus ergibt sich der richtige Weg. Für eine Brustvergrößerung gibt es nicht die eine beste Methode. Es gibt nur die Methode, die zu Ihrer Anatomie, Ihrem Ziel und Ihrem Alltag passt.“

Ablauf und mögliche OP-Methoden im Detail

Die Wahl des operativen Ansatzes hängt stark von Ihren anatomischen Gegebenheiten, Ihren persönlichen Wünschen und den Zielen Ihrer Brust-OP ab. In einem ersten Schritt nimmt Dr. med. Kremer-Thum in einem persönlichen Beratungsgespräch Ihre Wünsche auf und berät Sie umfassend zu den operativen Möglichkeiten im Zuge einer Brustvergrößerung.

1. Der Zugangsweg: Wo der Schnitt gesetzt wird

Der Zugangsweg bestimmt, wo die Hautschnitte für das Einbringen der Implantate gesetzt werden. Jeder Zugang hat spezifische Vor- und Nachteile in Bezug auf Narbenbildung und Präzision.

  • Schnitt in der Unterbrustfalte (inframammär): Dies ist der häufigste und beliebteste Zugangsweg. Der Schnitt wird direkt in der natürlichen Falte unter der Brust gesetzt, wodurch die Narbe später gut verdeckt wird. Dieser Zugang bietet dem Chirurgen die beste Sicht auf das Operationsgebiet, was eine präzise Platzierung des Implantats ermöglicht. Zudem besteht ein geringeres Risiko, Nerven oder Milchdrüsengewebe zu verletzen.
  • Schnitt am Warzenhof (periareolär): Hierbei erfolgt der Schnitt am unteren Rand des Warzenhofs. Die Narbe ist hier durch die Pigmentierung unauffälliger. Diese Methode kann die Sicht etwas einschränken und birgt ein leicht erhöhtes Risiko, Nerven oder Milchgänge zu beeinflussen. Sie ist besonders geeignet, wenn gleichzeitig eine leichte Straffung des Warzenhofs gewünscht ist.
  • Schnitt in der Achselhöhle (transaxillär): Der Schnitt wird in der Achselhöhle platziert, wodurch keine Narben an der Brust selbst entstehen. Das Implantat wird über einen Tunnel unter die Brust geschoben. Dieser Zugangsweg erfordert besondere Erfahrung vom Chirurgen, da die Sicht indirekter ist.

2. Die Positionierung des Implantats: Vor oder hinter dem Muskel

Die Lage des Brustimplantats ist ein entscheidender Faktor für das spätere Aussehen und Tastgefühl Ihrer Brustvergrößerung.

  • Vor dem Brustmuskel (subglandulär): Das Implantat wird direkt unter dem Drüsengewebe und über dem Brustmuskel platziert. Diese Position ist einfacher und schneller zu realisieren. Sie kann bei Frauen mit ausreichend eigenem Brustgewebe gewählt werden. Ein Nachteil: Bei sehr schlanken Frauen könnten die Implantate sichtbarer oder tastbarer sein. Die Brust fühlt sich oft weicher an.
  • Hinter dem Brustmuskel (submuskulär/subpektoral): Das Implantat wird teilweise oder vollständig unter dem großen Brustmuskel platziert. Diese Position bietet eine zusätzliche Abdeckung durch den Muskel. Dies kaschiert die Implantatränder besser und kann ein natürlicheres Ergebnis erzielen, besonders bei schlanken Frauen. Sie kann zudem das Risiko von Kapselfibrose verringern. Nachteile können eine etwas längere Erholungszeit und anfängliche Bewegungen des Implantats beim Anspannen des Muskels sein. Die Brust kann sich fester anfühlen.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Runde Implantate geben oft mehr Fülle im Dekolleté. Anatomische Implantate betonen eher die natürliche Tropfenform. Was besser passt, hängt von Ihrer Ausgangslage ab. Die Form des Implantats ist hierbei nur ein wichtiger Baustein. Entscheidend ist im Endeffekt das Gesamtpaket aus Implantat, Lage und Gewebe.“

Was muss ich über ein Brustimplantat wissen?

In meiner Schönheitschirurgie in Berlin verwende ich ausschließlich zertifizierte Markenprodukte. Die unterschiedlichen Implantathersteller der Qualitätsprodukte geben ähnliche Produktgarantien. Prinzipiell gilt: Ein modernes Implantat muss nicht mehr nach 10–15 Jahren „routinemäßig“ ausgetauscht werden. Dennoch kann es durch Veränderungen des Körpers oder des Implantats erforderlich werden, im Verlauf des weiteren Lebens eine Folgeoperation durchzuführen.

Die Implantate gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen. Es gibt runde und sogenannte tropfenförmige bzw. anatomische Implantate. Die runden Implantate geben in der Regel etwas mehr Volumen und Rundung im Dekolleté. Die anatomischen Implantate betonen die natürliche Brustform.

Die modernen Brustimplantate sind heute mit einem Silikongel gefüllt. Dadurch wird erreicht, dass sich die Brust in der Regel sehr natürlich anfühlt und in jeder Position des Körpers ihre Form behält. Viele Veränderungen, die an Ihren Brüsten durch die Implantation vorgenommen werden, sind irreversibel. In Ihrer Entscheidung sollten Sie also sicher sein.

Foto von Dr. med. Kremer-Thum in seiner Praxis, welche Brustvergrößerungen in Berlin anbietet

Brustvergrößerung mit Eigenfett:

Wann ist die Eigenfett-Methode eine Alternative zum „klassischen“ Implantat? Bei der Eigenfett-Methode wird eigenes Fettgewebe an störenden Stellen entfernt und zur Vergrößerung der Brust verwendet. Die Technik funktioniert sehr gut, wenn die gewünschte Vergrößerung der Brust gering bis moderat ist. Beispielsweise, wenn Sie sich wünschen, dass ein kleines „B“ zu einem „vollen B“ wird. Wenn man eine deutlichere Vergrößerung wünscht, ist häufig die klassische Brustvergrößerung mit einem Implantat der bessere Weg.

Die ideale Patientin für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kann ihren Wunsch z. B. folgendermaßen beschreiben: „Mich stört schon immer meine Reiterhose, die würde ich mir gerne absaugen lassen. Mit meiner Brust bin ich eigentlich zufrieden, sie hat aber in den letzten Jahren etwas an Volumen verloren, das hätte ich gerne zurück.“ Eine Patientin dagegen, die eine kleine Brust hat, z. B. ein A-Körbchen und eine deutliche Vergrößerung auf z. B. „C“ haben möchte, ist in der Regel mit einem Implantat besser beraten. Weitere Infos zur Brustvergrößerung mit Eigenfett erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link.

Zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wann kann die „Bruststraffung / Mastopexie“ eine gute Alternative sein?

Ich beginne meine Beratungsgespräche zum Thema Brustvergrößerung immer mit der Frage „Was stört Sie denn, wenn Sie es einmal mit eigenen Worten beschreiben?“ Denn nicht jede Brust und jeder Hautüberschuss lässt sich „einfach so“ mit einem Implantat formen. Als Faustregel kann man sagen: Stört nur die Größe der Brust, kann in der Regel mit der Brustvergrößerung das gewünschte Ergebnis erzielt werden.

Stört jedoch nicht die Größe, sondern eigentlich „nur“ die Form, ist für das angestrebte Ergebnis kein zusätzliches Volumen, sondern ein formender Eingriff mittels einer Bruststraffung die richtige Option. Wenn aber sowohl die Größe als auch die Form verändert werden sollen, wird dies in der Regel nur mit einer Kombination aus Brustvergrößerung und Bruststraffung erreicht. Dieser Eingriff kann kombiniert in einer Operation erfolgen.

Symbolbild für die Brustvergrößerung mit Eigenfett: Eine Frau im BH, die sich die Brust hält

Schwangerschaft und Stillzeit nach einer Brustvergrößerung

Selbstverständlich kann man nach einer Brustvergrößerung „ganz normal“ schwanger werden und auch stillen. Da in seltenen Fällen nach einer Brustvergrößerung die Stillfähigkeit eingeschränkt sein kann, wird die Patientin über dieses Risiko im Rahmen der Aufklärung informiert. Ob sich die Brust im Rahmen von Schwangerschaft und Stillzeit verändert, kann nicht vorhergesagt werden und hängt eher auch vom individuellen Bindegewebe, vom Alter bei der Schwangerschaft und von der Zahl der Schwangerschaften ab.

Für unser allgemeines Schönheitsideal stellt die Schwangerschaft eine große Herausforderung für den Körper dar. Nicht umsonst wird in den Medien immer wieder das Thema „Mommy-Makeover“ aufgegriffen. Das Mommy-Makeover ist ein Eingriff, bei dem die Spuren von Schwangerschaften an Brust und Bauch behandelt werden.

Nach der OP: Wie geht es nach einer Brustvergrößerung weiter?

Nach Ihrer Brustvergrößerung ist eine sorgfältige Nachsorge für ein optimales Ergebnis und eine schnelle Heilung entscheidend. Direkt nach dem Eingriff erhalten Sie einen speziellen Stütz-BH, den Sie für die empfohlene Zeit tragen sollten. Dieser unterstützt die neue Form Ihrer Brust und hilft, Schwellungen zu reduzieren.

Dr. med. Kremer-Thum begleitet Sie während dieses Prozesses engmaschig und kümmert sich persönlich um Ihr Wohlergehen. Regelmäßige Nachkontrollen sind fester Bestandteil der Nachsorge. Hierbei wird der Heilungsfortschritt überprüft, die Fäden entfernt und all Ihre Fragen beantwortet. Indem Sie die Anweisungen für die Schonung, Hygiene und den Stütz-BH befolgen, tragen Sie maßgeblich zu einem schönen und langanhaltenden Ergebnis bei.

Dr. med. Kremer-Thum:

„Die häufigste Fehlentscheidung bei einer Brustvergrößerung ist eine Größe, die nicht zur Körperproportion passt. Ich plane mit meinen Patientinnen daher lieber harmonisch als maximal. In der Beratung sprechen wir nicht nur über die Größe an sich, sondern auch über Form, Dekolleté, Seitansicht und darüber, wie die Brust in der Kleidung wirken soll.“

Vorher-Nachher-Fotos einer Brustvergrößerung bei Dr. Kremer-Thum

Um Patientinnen eine Idee des Möglichen zu geben, eignen sich Vorher-Nachher-Fotos. In Deutschland ist die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Vergleichen jedoch verboten. Gerne zeige ich Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch Vorher-Nachher-Bilder einer Brustvergrößerung von Patientinnen, die dem zugestimmt haben. Damit Sie eine Vorabidee des Machbaren bekommen, können Sie sich Vorher-Nachher-Fotos auf der offiziellen Internetseite der Amerikanischen Gesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen anschauen:

Illustration eines Vorher-Nachher-Vergleichs bei einer Brustvergrößerung

Sicherheit und Aufklärung

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei einer Brustvergrößerung Risiken. Dazu gehören unter anderem vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse oder ein Taubheitsgefühl. Dr. med. Kremer-Thum klärt Sie im persönlichen Beratungsgespräch umfassend über alle möglichen Risiken auf. Das Ziel ist es, diese durch eine sorgfältige Vorbereitung und Nachsorge auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Für einen optimalen Heilungsprozess und ein langanhaltend schönes Ergebnis ist es entscheidend, dass Sie sich nach der Operation ausreichend schonen und die ärztlichen Anweisungen befolgen. Dazu gehört das regelmäßige Tragen eines speziellen Stütz-BHs, die Einhaltung der Hygiene und das Vermeiden von körperlicher Anstrengung.

Wie hoch sind die Kosten bei einer Brustvergrößerung?

Der Preis einer Brustvergrößerung wird von verschiedenen Faktoren bestimmt: neben der Implantatform und der Implantatqualität spielen die erforderliche operative Technik und die damit verbundene Operationszeit eine Rolle. Die Kosten einer Brustvergrößerung bei Dr. Kremer-Thum in Berlin liegen in der Regel zwischen 5.900,- und 7.600,- Euro.

Dr. med. Kremer-Thum: Ihr Experte für Brustvergrößerungen in Berlin

Dr. med. Kremer-Thum hat ein abgeschlossenes Medizinstudium und ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Facharztanerkennung). Mit einer spezialisierten Ausbildung in Brust- und Gesichtschirurgie sowie internationaler klinischer Erfahrung steht er für eine seriöse, bodenständige und verantwortungsvolle Ästhetik.

Kurzprofil

  • Spezialisierte Weiterbildungen bei international anerkannten Chirurgen (Fokus Brust & Gesicht)
  • Internationale operative Erfahrung an renommierten Kliniken im In- und Ausland
  • Über 13 Jahre u. a. als Oberarzt und später ärztlicher Leiter in einer der führenden Klinikgruppen Deutschlands
  • Persönliche Betreuung durch Dr. Kremer-Thum vor, während und nach der OP
  • Qualität & Sicherheit: Einsatz zertifizierter Materialien führender Hersteller
  • Stets auf aktuellem Stand: Regelmäßiger Austausch auf Fachkongressen und kontinuierliche Weiterbildung
Profilfoto von Dr. med. Kremer-Thum | Plastischer Chirurg für Brustvergrößerungen

Häufige Fragen zum Thema Brustvergrößerung im Überblick

Die Kosten für eine Brustvergrößerung variieren je nach Implantatform, -qualität, operativer Technik und Operationszeit. Bei Dr. Kremer-Thum in Berlin liegen sie in der Regel zwischen 5900,- und 7600,- Euro.

Nach einer Brustvergrößerung sollte der Stütz-BH für 4-6 Wochen getragen werden, um Halt zu bieten und die Implantate zu stabilisieren.

Krankenkassen übernehmen in der Regel nicht die Kosten für ästhetische Brustvergrößerungen, da sie als nicht medizinisch notwendig gelten. Psychische Belastung oder Rückenprobleme werden normalerweise nicht als Gründe anerkannt.

Eine Brustvergrößerung kann über verschiedene Operationstechniken durchgeführt werden. Es existieren unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten für das Einführen von Implantaten. Es gibt bei einer Brustoperation keine universelle „richtige“ Variante, da jede Operationstechnik ihre Berechtigung hat und sowohl mit eigenen Vorteilen als auch Nachteilen verbunden ist.

Nach einer Brustvergrößerung ist eine berufliche Auszeit von etwa zwei Wochen ratsam, ebenso sollte sechs Wochen auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden. Darüber hinaus sollte das Heben von Gewichten über zehn Kilogramm für mindestens eine Woche vermieden werden.

Die Dauer der Operation hängt vom Befund und vom dadurch erforderlichen operativen Vorgehen ab. Die „einfache“ Brustvergrößerung mit einem Implantat dauert ca. eine Stunde.

Nach der Operation bekommen Sie einen Stütz-BH angezogen. Dieser BH gibt der Brust Halt und hält die Implantate in Position. Der BH sollte für vier bis sechs Wochen konsequent getragen werden. Es empfiehlt sich, nach einer Brustvergrößerung eine berufliche Auszeit von ca. zwei Wochen einzuplanen und sechs Wochen keinen Sport zu treiben. Zumindest eine Woche sollte man nichts über zehn Kilogramm heben.

Natürlich kann man auch für das Ergebnis einer Brustvergrößerung eine Computersimulation machen. Nach meiner Erfahrung hilft bei der Bestimmung des individuell gewünschten und medizinisch sinnvollen Implantatvolumens mehr, die mögliche Volumenzunahme mit speziellen BH-Einlagen „live“ im Beratungsgespräch zu probieren.